Ebenso wie das Würzburger Bündnis für Zivilcourage forden wir die Aufnahme aller Menschen aus dem ehemaligen Lager Moria. Würzburg, als sicherer Hafen, muss sich an der Aufnahme soweit beteiligen, dass alle Menschen eine Unterbringung finden. Ebenso fordern wir vom Würzburger Oberbürgermeister eine klare Postionierung zur Evakuierung aller Menschen. Die Menschenrechtsverletzungen an den Außengrenzen dürfen nicht mehr ignoriert werden.

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Ansonsten ist die Erklärung zum "Sicheren Hafen" durch Schuchardt eine Farce. Zudem sind wir als Zivilgesellschaft weiter in der Pflicht klar zu machen, dass diese menschenverachtetende Grenzpolitik durch Deutschland und die EU aufhören muss!

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Wenn der Würzburger Oberbürgermeister Christian Schuchardt generelle Aufnahmebereitschaft gegenüber Menschen aus Moria signalisiert (BR, 11.9.), dann ist das in unseren Augen ein positives Signal. Jedoch müssen diesen Aussagen auch konkrete Handlungen folgen und sich aktiv für eine Aufnahme von Menschen aus Moria eingesetzt werden. Seine öffentlichen Auftritte mit Seehofer und Söder zeigen, dass er über die Beziehungen verfügt persönlich auf Landes- und Bundesebene Druck zu machen.

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Wenn nun Deutschland die Aufnahme von Geflüchteten unter dem Verweis auf eine „europäische Lösung“ ablehnt, ist dies nur eine Floskel, hinter der nichts anderes steht als die völlige Gleichgültigkeit gegenüber der Situation der Menschen in Moria. Auch Würzburger Politiker*innen sind in der Verantwortung.

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Die Europäische Union, aktuell unter deutscher Leitung, fördert und billigt seit Jahren die systematische Nicht-Einhaltung von Menschenrechten in den griechischen Lagern und verschließt die Augen vor den eklatanten Rechtsbrüchen an den Außengrenzen. Denn Moria ist Teil eines rassistischen Abschottungssystems, das ohne den permanenten Bruch von Menschenrechten überhaupt nicht bestehen könnte.

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Somit ist es auch an Zynismus und Menschenverachtung kaum zu überbieten, wenn Horst Seehofer die Aufnahme von 150 unbegleiteten Minderjährigen als Akt der „gelebten Nächstenliebe“ bezeichnet. Die Aufnahme und Evakuierung aller Menschen aus den griechischen Lagern wäre kein großzügiger humanitärer Akt, sondernd lediglich Schadensbegrenzung für das, was im Rahmen der europäischen Migrationspolitik der letzten Jahre dort angerichtet wurde.

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Journalist*innen und NGOs werden von der Polizei an der Kontaktaufnahme zu den Menschen, die seit fast einer Woche auf der Straße leben, gehindert. Die griechische Regierung stellt so gut wie keine Hilfsgüter zur Verfügung. Diese sind lediglich in einem eilig errichteten, viel zu kleinen "Ersatzlager" in geringen Mengen verfügbar.

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Im Gegenteil, die mehrfach traumatisierten Familien, Männer, Frauen und unbegleitete Minderjährigen werden von griechischen Polizist*innen und mit hoher Wahrscheinlichkeit auch Frontex-Truppen (zur deutschen Beteiligung schweigt die Bundesregierung) mit Tränengas beschossen. Fotos von Kleinkindern mit Verbrennungen durch Tränengasgranaten kursieren durch die sozialen Netzwerke.

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Lager wie Moria sollen einer perfiden Logik von „Pull-Faktoren“ nach Menschen von ihrer Flucht abhalten und ihnen zeigen, was sie von Europa zu erwarten haben. Die menschenunwürdigen Zustände in Moria und den vier weiteren Hotspots auf den Inseln Chios, Samos, Kos und Leros sind nicht das Ergebnis einer fehlgeschlagenen Politik, mangelnden Ressourcen oder Überforderung, sondern das Ziel europäischer Grenzpolitik.

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Die Schuld an der Situation in Moria tragen aber nicht einzelne mögliche Brandstifter*innen, sondern die Europäische Union und die von ihren Mitgliedsstaaten, allen voran von Deutschland, vertretene Abschottungspolitik. Mit dem EU-Türkei-Deal und der Errichtung von Hotspots auf den griechischen Inseln verfolgt die EU einzig und allein das Ziel, Menschen von sich selbst fernzuhalten.

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Es scheint bereits zur Normalität geworden zu sein, Geflüchteten ihre Menschlichkeit und damit auch ihre Menschenrechte abzusprechen. Die 13.000 Bewohner*innen von Moria werden kollektiv kriminalisiert und zu Brandstifter*innen erklärt, ihnen wird die Schuld an ihrer Situation zugeschrieben und somit das Nicht-Helfen gerechtfertigt.

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Die Debatte um eine menschenwürdige Aufnahme von Geflüchteten hat in den letzten Tagen ihren vorläufigen Tiefpunkt erreicht. Während tausende Menschen ohne Unterkunft, Nahrung, Trinkwasser und medizinische Versorgung auf der Zufahrtsstraße zu Moria ausharren, wird hier darüber diskutiert ob man diesen Menschen überhaupt helfen soll.

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Statement zu von Mehr als 16a, Seebrücke Würzburg, Missmutig, ANTI RA Würzburg, Antifa Würzburg, @EGwuerzburg , @schwarzlicht , fridaysforfuture Würzburg

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Ende Gelände war gestern im . Wir haben ganz viele tolle Menschen getroffen. Der bleibt auf jeden Fall. Baut Baumhäuser statt Autobahnen. Wir brauchen eine jetzt!

Ganz viel Liebe und Solidarität für die Aktivisti von @keinea49

Der Dannenröder Forst ist ein alter Mischwald, mitten in einem Trinkwasserschutzgebiet in Hessen. Trotz Grüner Regierungsbeteiligung soll dieser Wald zu großen Teilen gerodet werden, um die A49 quer durch dieses Gebiet zu führen. #Artensterben, #Klimawandel, #Klimaschutz, #Verkehrswende - all das spielt keine Rolle, wenn es um freie Fahrt für noch mehr Autos geht.

Mittlerweile haben uns viele Solidaritätserklärungen erreicht, daher möchten wir uns von ganzem Herzen bei euch bedanken. Uns hat das wieder wieder etwas Kraft gespendet und uns bestätigt, dass wir den richtigen Weg gehen.
Vielen Dank an die KlimaAktion Mainz für das Solifoto ❤

Hello, this is a call to action from people living in the Dannenröder Forest in Germany. Our forest has 300 year old trees and provides 500,000 people with drinking water.

The government wants to destroy the forest for a highway. We will not let this happen. What about you?

Der Danni steht wahrscheinlich kurz vor der Räumung. Am Montag 7. September um 19 Uhr kommen 2 Aktivisti aus dem Wald zu uns in den Freiraum für einen Infovortrag. Kommt vorbei!

Ende Gelände Würzburg fährt ins Rheinland. Wir lassen uns nicht unserer Handlungsfähigkeit berauben und sagen jetzt erst Recht Bagger&Macker blockieren.

In der Würzburger EG Gruppe gab es einen schweren Fall sexualisierter Gewalt. Der Täter wurde ausgeschlossen. Für uns als Bündnis ist klar, dass unsere Gruppen und Aktionen ein safer space sein sollen. Auch bei der Aktion im September ist der Täter also nicht willkommen.

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wue.social - die Mastodon-Instanz für Würzburg und Umgebung

Auf WUE.SOCIAL soll ein freies soziales Netzwerk für Würzburg und Umgebung angeboten werden. Diese Mastodon-Instanz ist privat geführt und nicht-kommerziell.